Gedanken zum Babytauchen

 

Es gibt Babys die das Untergetaucht werden gut meistern und die vom Tauchen nicht erschreckt werden. Im Internet finden sich viele beeidruckende Fotos von tauchenden Babys.

Diese Säuglinge können tauchen, weil sie noch über einen Atemschutzreflex verfügen. Der Atemschutzreflex verliert sich irgendwann zwischen den ersten Wochen bis zehn Monaten nach der Geburt und das Verschlucken von Wasser kann für das Baby gefährlich sein.

Auch bei vorhandenem Atemschutzreflex reagieren viele Säuglinge mit Erschrecken und Weinen auf das Untergetaucht werden und suchen Schutz und Halt bei Mamma und Papa, welche sie gerade untergetaucht haben. In meinen Kursen wird auf das Untertauchen der Säuglinge verzichtet, um das Vertrauen des Babys zu seiner Bezgsperson nicht zu beeinträchtigen. Der Säugling wird im Babyschwimmen auch ohne Tauchten vielseitig stimuliert und gefordert.

Durch eine sanfte Wassergewöhnung wird das Baby bestens auf das spätere Tauchen im Kleinkinderalter vorbereitet. Den Babys wird zum Beispiel Wasser aufs Haupt getröpfelt und ins Gesicht gestrichen. Babys die unbeabsichtigt mit Mund und Nase unter Wasser geraten, werden getröstet und abgelenkt.

Ältere Babys (ab ca. 12 Mt.) dürfen bei Übungen auch einemal kurz untertauchen. Man soll die Babys dabei gut beobachten und die Übung nur dann wiederholen, wenn das Baby mit Freude mitgemacht hat. Oder eine Übung bewusst sofort wiederholen und beobachten, ob das Baby ein zweites mal mitmachen möchte.